Neue Kulturstätte in Hamburg-Bahrenfeld geplant
Die KulturBauten Bahrenfeld – everyman theatre and foodplace sollen auf dem Gelände der Ruhrstraße 42 in Hamburg-Bahrenfeld entstehen und planen die Aufnahme des Spielbetriebs für das Frühjahr 2016. Seit rund drei Jahren suchten die Betreiber nach einem Nachfolgeprojekt für die ehemaligen „Fliegenden Bauten“ an der Glacischaussee. Für einen Neubeginn der international renommierten Kulturstätte, die über viele Jahre Fans außergewöhnlicher Produktionen nach Hamburg lockte und internationale Musikgrößen auf die Bühne brachte, gab Ende 2014 die Kulturbehörde den entscheidenden Tipp: Mit einer leerstehenden Halle in der Ruhrstraße 42 wurde der richtige Ort für das Kulturprojekt gefunden.
Nun wurden die wichtigsten Schritte zur Eröffnung der neuen, nunmehr nicht mehr „fliegenden“ Bauten eingeleitet: Der Antrag auf Nutzungsänderung für die Halle wurde bei den zuständigen Behörden eingereicht. „Mit der Schließung der ‚Fliegenden Bauten‘ ist eine Lücke in Hamburgs Theaterlandschaft entstanden. Diese möchten wir mit den KulturBauten Bahrenfeld nun schließen und dem Publikum ein vielfältiges Programm aus Körperkunst, Kleinkunst, Konzerten und einem kleinen, aber feinen Speiseangebot bieten. Die Lage in der „Neuen Mitte Altona“ ist ideal – wir erschließen einen neuen Kulturstandort und damit einen Stadtteil, der in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird“, sagt Geschäftsführerin Silke Kossel.
Die KulturBauten Bahrenfeld wollen das kulturelle Angebot Bahrenfelds ergänzen, ohne den Charakter der Nachbarschaft zu verändern. Daher werden keine baulichen Veränderungen an der Außenfassade der Halle vorgenommen, und auch im Innenraum soll der industrielle Charme des Gebäudes erhalten bleiben. Der professionelle Innenausbau soll bis März 2016 erfolgen – mit einer anschließenden Eröffnung der KulturBauten Bahrenfeld – everyman theatre and foodplace im Frühjahr 2016. Die Spielstätte ist für rund 500 Personen ausgelegt. Eine Deckenhöhe von sieben Metern und eine bis zu 190 Quadratmeter große Bühne bieten sowohl der raumgreifenden Akrobatik des Neuen Zirkus, als auch vielseitigen Musikdarbietungen ausreichend Platz.
Das Programm der KulturBauten Bahrenfeld baut auf Bestandteilen des Konzeptes der Fliegenden Bauten auf, dem Wegbereiter des Neuen Zirkus in Deutschland. Die moderne Mischung aus Akrobatik, Tanz und Theater soll von regelmäßigen Konzerten nationaler und internationaler Musiker sowie Auftritten der vielseitigen Kleinkunst-Szene begleitet werden. „Fans der Fliegenden Bauten werden sie in den KulturBauten Bahrenfeld wiederentdecken, aber gleichzeitig werden die hochwertigen internationalen Produktionen auch ein neues Publikum begeistern. Durch die Eröffnung dieser Spielstätte wird die Kulturlandschaft des Hamburger Westens aufgewertet“, sagt Silke Kossel.
Die Lage der KulturBauten Bahrenfeld bietet eine optimale Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. In der Ruhrstraße halten die Buslinien 180 und 288, die Metrobuslinien M2 und M3 in der kreuzenden Stresemannstraße. Auch von der S-Bahn-Station Diebsteich sind die KulturBauten
Bahrenfeld fußläufig erreichbar. Ab 2017 wird die S-Bahn-Station Ottensen hinzukommen. Um die Parksituation in der Nachbarschaft nicht zu belasten, stehen 100 Parkplätze auf dem Areal des angrenzenden Einzelhandels zur Verfügung.
An veranstaltungsfreien Tagen dienen die KulturBauten Bahrenfeld als Eventlocation. Angesichts der Wandelbarkeit können sie Veranstaltungen mit unterschiedlicher Größe und Ausrichtung abdecken – von Modenschauen über Fotoshootings bis hin zu Firmenveranstaltungen.
Management: Betreiber der KulturBauten Bahrenfeld ist die Amuse Gosch GmbH. Die Hauptgesellschafterin Katrin Gosch leitet das Unternehmen gemeinsam mit Geschäftsführerin Silke Kossel. Während Katrin Gosch für das operative Geschäft, die Veranstaltungsdurchführung und die Theatergastronomie zuständig ist, verantwortet Betriebswirtin Silke Kossel den kaufmännischen Bereich und das Personalmanagement. Die künstlerische Leitung und die Programmplanung übernimmt Guido Marc Gosch. Hendrik Enders, Geschäftsführer des Gesellschafters Light Control Eventtechnik GmbH, hat die technische Leitung der Spielstätte inne.
Sponsoren: Die Sponsoren und Partner Carlsberg mit der Marke Duckstein, der Ticketverkäufer Ad-Ticket, Adler- Solution sowie die Architekten IMPAC und Bauherr HAL Gadebuscher ermöglichen die Eröffnung der KulturBauten Bahrenfeld durch ihre tatkräftige Unterstützung.





