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Kulturschloss Wandsbek
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Musikalische Reise durch vier Jahrhunderte

Unbenannt-2Berühmtes Duo aus Moskau – Sergey Kolesov,Saxophon und Elena Grinevich,  Klavierlädt ein auf eine musikalische Reise von Bach bis Piazzolla durch vier Jahrhunderte.

Sergey Kolesov ist einer der großartigsten Saxophonisten Russlands. Als erster und als einziger russischer Musiker gewann er Grand Prix des internationalen Adolf Sax Wettbewerbes in der Geburtsstadt des Saxophon-Erfinders Dinant in Belgien. In diesem Wettbewerb, an dem 176 beste SaxophonistInnen aus aller Welt teilnahmen, gewann er außerdem drei Preise für die beste Interpretation der speziell für dieses Ereignis komponierten Musikwerke.

Sergey Kolesov absolvierte die Gnessin – Akademie für Musik in Moskau (Klasse Prof. M.Shaposhnikova). Im Duett mit seiner Kollegin, Pianistin Elena Grinevich, wurde er zum Gewinner mehrerer bedeutender Wettbewerbe für die Kammermusik wie “Salieri-Zinetti” Competition (2010) in Italien und 4th European Chamber Music Competition (2011) in Deutschland. Bei dem internationalen Saxophon-Wettbewerb „Saxiana“ in Paris wurde es zum Gewinner eines speziellen Preises „Henry Selmer“.

Im Jahr 2010 und 2012 brachten Sergey Kolesov und Elena Grinevich zwei Alben namens „Contrasts“ und „Ritorno“ bei dem Label „Melodia“ heraus.

Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet Sergey sowohl Russland als auch im Ausland (Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, China, Brasilien usw.).

Elena Grinevich ist Absolventin der Gnessin – Akademie für Musik in Moskau. Sie ist die Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerben. Besonders erfolgreich ist sie in der musikalischen Begleitung, die sie in der Zusammenarbeit mit akademischen Saxophonisten hervorragend meistert. Elena ist eine der angesagtesten PianistInnen ihres Fachs und tritt regelmäßig mit führenden Saxophonisten Europas wie Daniel Gauthier, Christian Wirth und Jean-Denis Michat auf.

Als begleitende Pianistin spielt sie bei den größten internationalen Saxophon – Wettbewerben. Elena wurde mehrmals von der Vladimir Spivakov-Stiftung und vom Radiosender „Kultura“ engagiert.

Zusammen mit ihrem Kollegen, Saxophon-Solisten Sergey Kolesov, gewann sie zwei bedeutende Wettbewerbe für die Kammermusik: “Salieri-Zinetti” Competition (2010) in Italien und 4th European Chamber Music Competition (2011) in Deutschland.

In der Zeit von 2009 bis 2012 unterrichtete Elena Grinevich an der Gnessin – Akademie für Musik in Moskau.

Programm: J. S. Bach /1685- 1750 Recitativo aus dem Orgelkonzert C- Dur, G. F. Händel/1685- 1759 Allegro aus der Flötensonate Nr. 3, S. Rachmaninov/ 1873- 1943 Vocalise op.34, D. Schostakowitsch/ 1906- 1975 Burlesque aus dem Violinkonzert Nr.1, T. Yoshimatsu/1953 „Fuzzy Bird“ Sonata, F. Poulenc/1899- 1963 Sonate für Oboe und Klavier (bearb. für Soprano Saxophon), A. Piazzolla/1921- 1992 Tango Etude Nr.3, I. Albeniz/ 1860- 1909 Asturias, H. Villa- Lobos/1887- 1959 Arie aus der “ Bachiana Brasileira” Nr. 5, F. Borne/1840- 1920 Fantasie brillante über die Themen aus der der Oper „ Carmen“.

Das Konzert ist am 5. März um 19.00 Uhr im Tschaikowski-Haus.

Klavierkonzert von Tatiana Pichkaeva (Sankt Petersburg)

Anfängliche musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt (wo sie die Musikschule und die Musikfachschule im Fach Piano abschloss). Noch während sie zur Schule ging, gewann Tatiana  als jüngste Teilnehmerin den Kabalewski-Klavierwettbewerb. Für ihren Erfolg als Pianistin wurde sie in das Ehrenbuch der Stadt Pensa eingetragen.

Sie setze ihre Ausbildung im Konservatorium in Nischni Nowgorod (Professor Starynin)und in der Aspirantur des Konservatoriums in Sankt Petersburg (Professor W. Schakin) mit der Fachrichtung Solo-Klavier fort.Nach Abschluss der Aspirantur unterrichtete sie Solo-Klavier im Konservatorium in Sankt Petersburg sowie an der Gerzen-Hochschule. Sie absolvierte ein Praktikum an der Internationalen Europäischen Mozart-Akademie für Kammerensemble (Florenz, Italien). Pianistin interpretiert hauptsächlich moderne Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Zu ihrem Repertoire gehört die romantische moderne Musik sowie die Musik der Avantgarde.

Sie arbeitet eng mit den modernen Komponisten I. Maziewski (Sankt Petersburg), Bruno Rigacci (Florenz), Jeffrey  Ching (Berlin), Gilbert Amy (Frankreich) und anderen zusammen. Sie gibt Konzerte und spielt auf internationalen Festivals in Russland, Italien, Deutschland, Polen, Finnland und Spanien. Ihre Konzertprogramme sind stets durchdacht und umfassen interessante und schöne, jedoch selten zu hörende Musik, was immer die Aufmerksamkeit des Publikums erregt. Die Pianistin beherrscht die feinste Klangpalette auf meisterliche Weise und kann der Tastatur einen einzigartigen kristallenen Klang entlocken. Ihre musikalischen Darbietungen gehen immer mitten ins Herz. Sie sind emotional stark und zeichnen sich durch größte Virtuosität aus.

Tatiana Pichkaeva unterrichtet Meisterklassen in Sankt Petersburg, Italien und Berlin. Die Pianistin arbeitete mit den Regisseuren C. Owtscharow und E. Gabets zusammen. Sie schrieb die gesamte Musik für den Film „Der Pharao“ des Regisseurs Owtscharow. KlavierkonzertDer Film wurde auf dem Filmfestival in Berlin mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Seit zwei Jahren nimmt die Pianistin an dem Projekt „Russische Klaviermusik des 20. Jahrhunderts“ in Deutschland teil. Es werden sowjetische und moderne Komponisten, die der musikalischen Öffentlichkeit in Europa nicht bekannt sind, vorgestellt, die für das Publikum eine angenehme Überraschung sind.

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Das Konzert ist am 6. März um 12.30 Uhr im Tschaikowski-Haus.

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