Kultur in Hamburg
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Kulturschloss Wandsbek
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Kulturbehörde fördert sechs Kunstprojekte mit Mitteln aus dem Elbkulturfonds

Aus Mitteln der Kultur- und Tourismustaxe fördert die Kulturbehörde bereits im vierten Jahr Projekte von freien Künstlerinnen und Künstlern in Hamburg mit 500.000 Euro. Eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Kulturszene bewertete die Anträge nach den Förderkriterien Innovation, Vielseitigkeit und überregionale Strahlkraft und hat jetzt sechs Projekte zur Förderung ausgewählt.

In der Auswahl der Projekte spiegeln sich verschiedene aktuelle gesellschaftliche Debatten wider. Themen der Projekte sind zum Beispiel die Lage von Flüchtlingen oder Inklusion, aber auch die Hamburger Stadtentwicklung und die zivile und künstlerische Erschließung neuer Räume, unter anderem im Hafengebiet. Spartenübergreifend nähern sich die Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichen Aspekten und verleihen ihnen auf individuelle Weise Ausdruck. Die Jury unterstreicht mit ihrer Entscheidung die politische Aktualität der Themen. Sie möchte die künstlerische Auseinandersetzung mit ihnen fördern und die Etablierung neuer Orte für Künstlerinnen und Künstler in Hamburg unterstützen. Auch in diesem Jahr wurden erneut mehr Anträge eingereicht als im Jahr zuvor.

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Das stetig wachsende Interesse am Elbkulturfonds zeigt, dass Hamburg als Standort der Kunst- und Kreativszene weiter an Bedeutung gewinnt. Besonders freue ich mich, dass auch junge Künstlerinnen und Künstler zwischen Ausbildung und Berufseinstieg zunehmend in Hamburg eine Perspektive für ihre künstlerische Arbeit finden. Diese Entwicklung möchten wir auch in Zukunft unter anderem mit dem Elbkulturfonds unterstützen.“

Julia Lohmann, Jurymitglied: „International, inklusiv und interventionistisch – der Elbkulturfonds hilft Hamburger Kulturschaffenden, ambitionierte Projekte zu realisieren. Erst durch mutige Kunst wird die Großstadt zur Metropole.“

Zur Jury gehörten in diesem Jahr Sabina Dhein, Hochschule für Musik und Theater, Hamburg, Julia Lohmann, Hochschule für bildende Künste, Hamburg, Matthias von Hartz, Berliner Festspiele, Berlin, Florian Matzner, Akademie der Bildenden Künste, München, und Margarete Zander, freie Journalistin, Berlin und Hamburg.

Folgende sechs Projekte werden aus Mitteln des Elbkulturfonds 2016 gefördert:

Hafen für eine interventionistische Seefahrt – Fördersumme: 100.000 Euro. Antragsteller: geheimagentur, Sibylle Peters / Matthias Anton.

Hyper Cultural Passengers / Portjourney Exchange & Conference –  Fördersumme: 100.000 Euro.  Antragsteller: FRISE-Künstlerhaus, Michael Kress

The extraordinary ordinary – über erweitertes Sehen und das Glück der Diversität – Fördersumme: 99.000 Euro. Antragsteller: EUCREA Verband Kunst und Behinderung e.V., Jutta Schubert

Ear Catcher – 8 Konzerte im Kulturspeicher Hamburg – Fördersumme: 95.100 Euro. Antragsteller: Trio Catch, Boglárka Pecze

Hallo Festspiele – Fördersumme: 55.900 Euro. Antragsteller: Viele Grüße von – Verein zur Förderung raumöffnender Kultur e.V.,  Dorothee Halbrock.

Refugee Welcome Tour – Fördersumme: 50.000 Euro.  Antragsteller: Schwabinggrad Ballett, Christoph Twickel

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