Hamburger LeseFrühstück: Andreas Kollender liest aus Kolbe
1943: Fritz Kolbe war Beamter im Auswärtigen Amt und überzeugt, dass nur eine militärische Niederlage die Tyrannei der Nazis beenden könne. Streng geheime Dokumente, u.a. der genaue Lageplan von Hitlers Hauptquartier, gelangten durch ihn in die Schweiz. Dort nahm er Kontakt zu den Amerikanern auf. Der spätere CIA-Chef Allen Dulles nannte Kolbe den wichtigsten Spion des 2. Weltkriegs. Andreas Kollender hat ihm jetzt ein literarisches Denkmal gesetzt. Gekonnt verbindet er Fakten und Fiktion und schreibt in einer fesselnden Sprache, der man sich nicht entziehen kann.
„Der Autor Andreas Kollender verdichtet das Leben des kleinen Beamten und großen Widerstandskämpfers zu einem furiosen Agententhriller“ (Spiegel Online).
Andreas Kollender wurde in Duisburg geboren, studierte in Düsseldorf Germanistik und Philosophie und arbeitete nebenbei auf dem Bau, im Einzelhandel und in einer Szenekneipe. Seit 1995 lebt er als freier Autor in Hamburg und leitet Kurse für literarisches Schreiben. Dazwischen u.a. immer wieder Reisen nach Nordafrika, Asien und Mittelamerika, die sich eindrücklich in seinen Romanen widerspiegeln. Für seine literarischen Arbeiten wurde er u.a. mit dem Literaturpreis Ruhrgebiet ausgezeichnet. © Andreas Kollender
Alexander Häusser moderiert. Die Lesung ist am 5. September um 12.00 Uhr im Hotel Wedina, Gurlittstr. 23.





