| Seit dem 9. März 2021 konnte die Hamburger Kunsthalle bereits einige Gäste mit dem Besuch der beiden großen Sonderausstellungen zu Max Beckmann und zu Giorgio de Chirico glücklich machen.
Ab heute, Freitag, dem 12. März 2021, ist das Museum wieder komplett geöffnet. Jeglicher Besuch der Hamburger Kunsthalle ist jedoch bis auf weiteres nur über den vorherigen Erwerb eines Online-Tickets möglich. Die Tickets können derzeit nicht telefonisch bestellt werden.
● Es können Zeitfenster-Tickets für die Ausstellung DE CHIRICO. Magische Wirklichkeit erworben werden: Ein Zeitfenster-Ticket beispielsweise von 12 bis 14 Uhr erlaubt den Zutritt über das Hubertus-Wald-Forum in diese Ausstellung innerhalb dieser zwei Stunden. Wenn Sie im Haus sind, können Sie aber zeitlich darüber hinaus bleiben. Der Erwerb eines De Chirico-Tickets berechtigt außerdem zum anschließenden Besuch der Ausstellungen MAKING HISTORY, WALTER GRAMATTÉ UND HAMBURG, DIE ABSURDE SCHÖNHEIT DES RAUMES, FRÜHER WAR SCHON IMMER JETZT sowie zum Rundgang durch die Sammlung.
● Es können Zeitfenster-Tickets für den Rundgang durch die Sammlung erworben werden: Ein Zeitfenster-Ticket beispielsweise von 14 bis 16 Uhr erlaubt den Zutritt innerhalb dieser zwei Stunden über den Haupteingang. Es können dann, auch zeitlich darüber hinaus, die Sammlungsbereiche einschließlich all der oben genannten Ausstellungen (außer der De Chirico- und der Beckmann-Schau) besucht werden.
Die Ausstellung MAX BECKMANN. weiblich-männlich ist bereits ausverkauft.
Mehr Informationen erhalten Sie in diesem Newsletter. Allgemeine Hinweise für den Besuch der Hamburger Kunsthalle, inklusive der geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen, sind gebündelt auf der Website zu finden.
Tipp: Weiterhin gibt es viele digitale Angebote zur Teilhabe und zur Gewinnung von Einblicken in die Ausstellungen und die Sammlung über die Website. |
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| 1. BECKMANN-Ausstellung ausverkauft. Viele Online-Angebote bleiben bestehen |
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| Die Ausstellung MAX BECKMANN. weiblich-männlich konnte seit ihrer Eröffnung Ende September nur 33 Tage lang – bis zum Lockdown Anfang November – besucht werden. Seit der kurzfristigen Wiedereröffnung der Schau am 9. März gab es eine große Nachfrage nach Tickets, die innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren. Leider kann die Ausstellung nicht ein weiteres Mal verlängert werden und endet am 14. März 2021.
Als kleiner Trost für alle, die kein Ticket-Glück hatten: Es gibt noch Plätze für eine öffentliche englischsprachige Online-Einführung und die Möglichkeit, digitale Privatführungen zu eigenen Wunschterminen zu buchen – und das bis Ende Mai. Bei beiden Angeboten stellt ein*e Kunstvermittler*in anhand ausgewählter Werke und exklusiver Raumansichten das Konzept und die Inhalte der Schau vor. Es handelt sich jeweils um Live-Formate mit Präsentationen in PowerPoint über den Onlinedienst Zoom. Via Chat-, Sprach- und Videofunktion gibt es auch die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen.
Public guided Online-Tour in English
Samstag, 13. März 2021, 15 Uhr
Online-Ticket
Digitale Privat-(Gruppen-)Führung
Datum, Uhrzeit und Teilnehmer*innenkreis sind selbst wählbar – bis 10 Personen (100 €), bis 20 Personen (150 €), bis max. 30 Personen (200 €).
Buchungs-Kontakt |
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| 2. Endlich real: Die magische Ausstellung zu DE CHIRICO |
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| Giorgio de Chirico (1888–1978); Der Lohn des Wahrsagers, 1913; Öl auf Leinwand, 135,6 x 180 cm; Philadelphia Museum of Art, Louise and Walter Arensberg Collection, 1950; © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 / Artists Rights Society (ARS), New York / SIAE, Rome; Foto: © Philadelphia Museum of Art, Louise and Walter Arensberg Collection |
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| 13.000 Menschen verfolgten im Januar via Livestream die erste rein digitale Ausstellungseröffnung der Hamburger Kunsthalle. Jetzt ist die große Schau DE CHIRICO. Magische Wirklichkeit real zu besuchen. Erstmalig wird damit in Hamburg der italienische Künstler Giorgio de Chirico (1888–1978) vorgestellt, der als Begründer der Pittura Metafisica zu einem der wichtigsten Vorläufer des Surrealismus und der Neuen Sachlichkeit wurde. Mit 35 seiner metaphysischen Bilder ist eine bislang ungesehene Qualität und Dichte dieser teils zuvor kaum gereisten Meisterwerke zu entdecken. Die ikonischen Bilder zeigen leere Plätzen, in denen die Zeit still zu stehen und das scheinbar Alltägliche mit einer neuen Bedeutung aufgeladen scheint. Dass es in pandemischen Zeiten gelungen ist, insgesamt über 80 Meisterwerke (von de Chirico, Carlo Carrà, Giorgio Morandi, Alberto Magnelli, Alexander Archipenko, Pablo Picasso sowie von Arnold Böcklin und Max Klinger) aus mehr als 50 Sammlungen weltweit zu vereinen, ist an sich schon magisch!
Die Ausstellung wird – nach jetzigem Stand – bis zum 25. April 2021 gezeigt.
Zu dem vielseitigen digitalen Rahmenprogramm geht es hier. |
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| 3. Ab sofort zu sehen: WALTER GRAMATTÉ UND HAMBURG |
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| Walter Gramatté (1897–1929); Bildnis Rosa Schapire (1874–1954), 1920; Gouache, Aquarell, Buntstift, auf perforiertem, chamoisfarbigem Zeichenpapier, 454 x 368 mm; © Hamburger Kunsthalle / bpk; Foto: Christoph Irrgang |
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| Die kleine aber feine Präsentation WALTER GRAMATTÉ UND HAMBURG konnte nicht wie geplant Ende November eröffnet werden und wartet seither auf Besucher*innen. Ab Freitag, dem 12. März ist es soweit! Die Kunsthalle zeigt anlässlich einer großen Schenkung eine Auswahl von 75 Werken aus ihrem reichen Bestand von Arbeiten des Berliner Malers, Zeichners und Graphikers. Sein Œuvre bewegt sich ab den 1920er Jahren stilistisch zwischen dem Expressionismus, dem Surrealismus, der Neuen Sachlichkeit und dem Magischen Realismus. Walter Gramatté (1897-1929) lässt sich diesen Strömungen nicht eindeutig zuordnen, was ihm eine eigenständige Originalität verleiht. Zu sehen sind Porträts, Selbstporträts, Landschaftsbilder und symbolische Werke, die häufig von Gramattés Erfahrungen im Ersten Weltkrieg und seiner beeinträchtigten Gesundheit geprägt sind. Die Arbeiten entstanden in Berlin, Barcelona, an der Ostsee und in Hamburg.
Die Ausstellung ist im Rahmen des Zeitfenster-Tickets für die Sammlung zu besuchen und wird – nach jetzigem Stand – bis zum 24. Mai 2021 gezeigt.
Der umfangreiche Sammlungsbestand zu Walter Gramatté ist in seiner Gesamtheit auch in der Sammlung Online über die Website einsehbar. |
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| 4. Rundgang durch die Sammlung und weitere Ausstellungen |
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| Raumansicht Makart-Saal mit dem Werk Der Einzug Karls V. in Antwerpen, 1878, von Hans Makart (1840–1884), Mitte links; © Hamburger Kunsthalle / bpk; Foto: Fred Dott |
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| Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle umspannt Kunst aus acht Jahrhunderten. Der Rundgang durch das Haus führt von den Alten Meistern zur Kunst des 19. Jahrhunderts und über die Klassische Moderne bis zur Kunst der Gegenwart. Das größte Gemälde des Museums ist in der Präsentation MAKING HISTORY. Hans Makart und die Salonmalerei des 19. Jahrhunderts zu erleben. Das 50m² messende Skandalbild Der Einzug Karls V. in Antwerpen (1878) ist mit 60 weiteren Gemälden und Skulpturen des 19. Jahrhunderts ausgestellt, darunter sind viele Gründungsbilder der 1869 eröffneten Kunsthalle. In der Ausstellung DIE ABSURDE SCHÖNHEIT DES RAUMES. 7 Künstler*innen vs. Ungers haben sich sieben junge Künstler*innen mit der Galerie der Gegenwart als Bezugs- und Inspirationsquelle für teils eigens für das Museum entstandene Arbeiten beschäftigt. FRÜHER WAR SCHON IMMER JETZT. Malerei seit 1947 neu präsentiert beleuchtet den Bereich zwischen den Polen »Jetzt« und »Ewigkeit«. Gezeigt wird ein spannungsreiches Spektrum von der figurativen Malerei der DDR und der gebrochenen Figuration nach 1945 in Frankreich, über Minimal und Pop Art bis zur gestischen Abstraktion und der ironischen Figuration. WALTER GRAMATTÉ UND HAMBURG ist ebenso im Rahmen des Rundgangs zu entdecken. |
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