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Münchhausen -oder: Freuds letzte Reise

Zwei große Charaktere zwischen Wahrheit und Fiktion  
Er band sein Pferd an eine Kirchturmspitze, ritt auf einer Kanonenkugel und reiste sogar zum Mond: Baron von Münchhausen. Die Abenteuer des berühmt-berüchtigten Adligen sind bis heute weltbekannt. Zwar lebte der echte Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen tatsächlich von 1720 bis 1792, doch die literarischen Anekdoten über den Landadligen aus dem Weserbergland sind wohl doch eher allesamt Fiktion.
Und auch im neuen Stück „Münchhausen – Oder: Freuds letzte Reise“ (vom 20.09. bis 27.10.2024) an der Komödie Winterhuder Fährhaus ist der berühmte „Lügenbaron“ erneut in eine ziemlich skurrile Geschichte verwickelt…         Vom Comic zum Theaterstück   Während Adaptionen von Romanen oder Filmen mittlerweile häufig auf Theaterbühnen gespielt werden, sind Inszenierungen von Comics doch eher die Seltenheit. „Münchhausen – Oder: Freuds letzte Reise“ ist jedoch solch eine Seltenheit und bezieht sich auf den Comicband „Münchhausen: Die Wahrheit über das Lügen“ des Autoren Flix („Faust“, „Schöne Töchter“) und des Comic-Zeichners Bernd Kissel aus dem Jahr 2016, die in ihrem Comic die Abenteuer des Barons Münchhausen ins 20. Jahrhundert versetzen – und den Klassiker rund um den „Lügenbaron“ in einem völlig neuen Licht zeigt. 

Sönke Andresen, der von 2017 bis 2021 Hausautor am Hamburger Ohnsorg-Theater war („De verdüvelte Glückskeks“, „offline för een Avend“ u. a.) formte später – im Auftrag der Komödie  – ein Theaterstück draus. Die Regie übernahm Andreas Gergen, der zahlreiche Opern, Operetten, Musicals und Schauspiele von „La Traviata“ (Haus für Mozart, Salzburg) über „Viel Lärm um nichts“ (Salzburger Landestheater) bis „Der Schuh des Manitu – Das Musical“ (Deutsches Theater München) inszenierte. Von 2004 bis 2006 war er Geschäftsführer und künstlerischer Leiter des Berliner Schlosspark Theaters und wechselte dann als Artistic Project Manager zur Stage Entertainment nach Hamburg. Als Schauspieler war er unter anderem als Sohn Stefan in der ARD-Kultserie „Familie Heinz Becker“ zu sehen.      „Coming Out“-Star Freihof spielt Siegmund Freud       Matthias Freihof, der mit dem DEFA-Film „Coming out“ 1989 Geschichte schrieb, übernimmt in „Münchhausen – Oder: Freuds letzte Reise“ die Rolle von Dr. Sigmund Freud, dem wohl bekanntesten Psychologen der Welt.

Mit Jytte-Merle Böhrnsen übernimmt die Rolle des Baron Münchhausen nicht nur eine Frau, sondern auch eine waschechte Hamburgerin, deren Leidenschaft schon seit ganz jungen Jahren dem Schauspielberuf gehört.    
Münchhausen – Oder: Freuds letzte Reise
von Sönke Andresen nach dem Comic von Flix/Bernd Kissel
Regie: Andreas Gergen, Bühne: Stephan Prattes, Kostüm: Ulli Kremer
mit Jytte-Merle Böhrnsen, Matthias Freihof, Marcus Ganser, Karina Krawczyk und Brian Rosenkranz

Premiere am 20. September 2024, Laufzeit bis 27. Oktober 2024, Karten ab 25 € Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.komoedie-hamburg.de

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